
Typische Fehler, die Sie vermeiden sollten
Mangelnde Vorbereitung
- Fehlende Finanz- und andere Dokumente und nur teilweise gefüllter Datenraum
- Unklare Darstellung der sogenannten „Value-Proposition“ und des Wachstumspotenzials
- Aufbau der Verkaufs-Story auf Emotionen und nicht auf Fakten
- Teilen von widersprüchlichen Informationen
Kaufpreiserwartung
- Eine Preiserwartung, die nicht durch Finanzdaten und Marktbedingungen untermauert werden kann
- Keine marktgängige Unternehmensbewertung, was zu einer Diskrepanz zwischen tatsächlichen Preis und Preiserwartung führt
- (Erstes) Angebot des potenziellen Käufers ist so niedrig, dass aus Frust der Prozess abgebrochen wird
Kein Entgegenkommen bei der Vertragsverhandlung
- Nicht offen für alternative Transaktions- oder Vertragsstrukturen oder kreative Lösungen
- Beharren auf nicht verhandelbaren emotionalen Positionen, die potenzielle Investoren abschrecken
- Nicht kompromissbereit in die Verhandlungen starten
Mangelnde Vertraulichkeit
- Unzureichende Maßnahmen zum Schutz sensibler Daten, die zu Datenlecks führen und sich negativ auf die Transaktion auswirken
- Eine unbeabsichtige Offenlegung des Verkaufsprozesses kann negative Auswirkungen auf Kunden und Mitarbeiter haben
Gesetze und Vorschriften
- Unzureichende Einhaltung von Regeln und Vorschriften sowie vertraglichen Verpflichtungen, was zu Verzögerungen oder möglichen Vertragsbrüchen führen könnte
- Das Übersehen oder nicht-teilen von (Eventual-)Verbindlichkeiten kann im Due-Diligence-Prozess zu Überraschungen für Käufer und Verkäufer führen
Stakeholder-Kommunikation
- Mangelnde (interne) Kommunikation mit Stakeholdern kann zu widersprüchlichen Botschaften oder Informationen an potenzielle Investoren führen
- Das Versäumnis, wichtige Stakeholder einzubeziehen und die Veräußerungs-
- absichten nicht miteinander abzustimmen, kann sich negativ auf den Verkaufsprozess auswirken