Bewertungsmethode
Der Kaufpreis wird oftmals als EBITDA mal EBITDA Multiple verstanden. Jedoch ist diese Art der Kaufpreisberechnung, richtigerweise die Berechnung des Werts des unverschuldeten Unternehmens, keine originäre Bewertungsmethode. Sie hat sich jedoch im Markt, insbesondere in einem Markt mit vielen Mehrfachkäufern, als verwendete Methode durchgesetzt.
- Unternehmen mit geringem Marktwachstum werden in der Regel überbewertet
- Faktisch berücksichtigt diese Methode keine Unternehmensspezifika
- Unternehmen mit hoher EBITDA-Marge werden in der Regel unterbewertet

Bewertungsansätze
Comparable Company Analysis (CCA)
Analyse vergleichbarer Unternehmen. Multiples-Ansatz basierend auf ähnlichen börsennotierten Unternehmen
Comparable Transactions Analysis (CTA)
Analyse vergleichbarer Transaktionen. Multiples-Ansatz basierend auf historischen Transaktionen
DCF/DDM Model
Dividendenbasierte Bewertung (Ertragswert) bzw. Bewertung diskontierter Zahlungsströme. Diskontierung zukünftiger Cashflows mit dem jeweiligen risikoadjustierten Abzinsungssatz
Das adjustierte EBITDA
Das adjustierte EBITDA spielt bei der Bestimmung des Unternehmenswerts eine große Rolle.
Das Bestimmen des adjustierten EBITDAs ist ein wesentlicher und sehr wichtiger Bestandteil unserer Arbeit als M&A Berater.
Die Kunst ist, zu wissen, welche Ausgaben und Einnahmen heraus- oder hereinzurechnen sind und diese Anpassungen „käufersicher“ zu begründen.

Einfluss auf die Bewertung
Adjustiertes EBITDA
Umsatz
EBITDA-Marge
Spezialisierung/Nische
Starkes historisches Wachstum
Interpretation der Finanzdaten
Gut vorbereiteter Prozess/notwendige Daten


Alexander Weiterer
Geschäftsführer
„Unterschätzen Sie niemals die Cleverness eines potentiellen Käufers“